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Verbandsrunde 11/12 Runde 1-4

Mit Wolfgang Friedrich und Harald Doderer konnten wir für diese Saison zwei Neuzgänge in der Ersten begrüßen. Entsprechend optimistisch waren wir gestimmt. Leider kam alles ganz anders.

Gleich am ersten Spieltag kassierten  wir eine deutliche und nicht unverdiente Niederlage gegen Wiesental. Matthias gewann zwar dank guter Vorbereitung und auch Hr. Litterst erspielte souverän seinen Punkt. Vitali stellte in überlegener Stellung eine Qualität ein, konnte die Partie aber noch ins Remis retten. Alle anderen Partien gingen verloren. Unnötig war dabei vor allem die Niederlage von unserem Fernschachprofi Harald Doderer, der sich in gewonnener Stellung mattsetzten ließ. Endstand: 2,5-5,5.

Hart umkämpft war das Spiel in Jöhlingen. Leider ist unser erstes Brett völlig ausser Form und kassierte bereits die zweite Niederlage. Dafür freute sich Eckart über einen Figureneinsteller seines Gegners. Matthias und Wulf gewannen ebenfalls, so dass alles nach einem sicheren Sieg aussah. Am Ende vergab aber Wolfgang seinen Vorteil und verlor dann sogar noch. Auch José konnte seine Stellung im Endspiel nicht mehr zusammenhalten. Endstand: 4-4.

Friedlich gestimmt waren viele beim Spiel gegen Conweiler. So gab es bald die ersten Remisen. Am achten Brett lief es nicht gut für uns. Hans hatte in einem schlechten Endspiel seinem Gegner zwar einen Springer rauskombiniert. Die drei Freibauern erwiesen sich aber als stärker. Am ersten Brett sah es mal wieder schlecht aus. Als dann Vitali trotz eines Mehrbauern fragte, ob er Remis anbieten dürfte, musste der Mannschaftsführer erstmals einschreiten und das Weiterspielen befehlen. So kam Vitali dann auch zu seinem ersten ganzen Punkt in dieser Saison. Geht doch! Alles hing dann von der Partie am ersten Brett ab. Nach sechs Stunden minus zwanzig Sekunden Spielzeit hatten die Beiden ein Turmendspiel mehrmals gründlich misshandelt. Am Ende hatte jedenfalls jeder nur noch Turm und König: 4-4.

Ähnlich wie beim letzten Spiel gab es auch in Simmersfeld viele schnelle Remisen. Sechs an der Zahl. Dafür sah es in den zwei verbliebenen Partien sehr gut aus. Wulf hatte einen Springer gegen zwei Bauern, Andreas einen ganzen Turm mehr. Was dann passierte ist mit Pech und Unvermögen kaum zu erklären. Wulf opferte im Versuch Matt zu setzen seinen Springer und hatte nach ein paar weiteren Zügen die Partie eingestellt. Beim Versuch seinen Mehrturm zu sichern, lief Andreas auch noch in einen hübschen Mattangriff. Statt 5-3 für uns also: 3-5.